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26.01.2026

Custom Software vs. Standardsoftware – Wann sich Individualentwicklung lohnt

Die Frage „Standardsoftware oder maßgeschneiderte Lösung?“ stellt sich in fast jedem Digitalisierungsprojekt. Beide Wege haben ihre Berechtigung – entscheidend sind Ihr Geschäftsmodell, Ihre Prozesse und Ihre langfristigen Ziele.

Standardsoftware und SaaS-Tools decken viele Anwendungsfälle ab: CRM, Buchhaltung, Projektmanagement, E-Commerce. Sie sind schnell eingeführt, oft günstig im Einstieg und werden laufend weiterentwickelt. Sobald Ihre Prozesse aber stark von der Norm abweichen, werden Anpassungen teuer oder unmöglich.

Wann Custom Software sinnvoll ist

Individualentwicklung lohnt sich, wenn Sie wiederkehrende Abläufe haben, die kein Standard-Tool abbildet – z. B. spezielle Produktionsplanung, Branchenlogik oder Integration in viele bestehende Systeme. Auch wenn Sie ein digitales Produkt (z. B. SaaS) als Kern Ihres Geschäfts verkaufen wollen, ist eine eigene Software die richtige Basis. Skalierbarkeit, Datenhoheit und Differenzierung am Markt sprechen dann für Custom Software.

Wann Standardsoftware reicht

Wenn Ihre Prozesse gut zu einem etablierten Tool passen und Sie keine Alleinstellungsmerkmale über die Software brauchen, reicht Standardsoftware oft aus. Typisch: Office, Kommunikation, einfache CRM- oder Projekt-Tools. Hier zahlen sich schnelle Einführung und geringerer Wartungsaufwand aus.

Hybrid: Standard + Anpassungen

In der Praxis nutzen viele Unternehmen eine Mischung: Standard für Standard (z. B. Buchhaltung, E-Mail), Custom für das, was sie wirklich unterscheidet – z. B. Kundenportal, Automatisierung oder plattformübergreifende Prozesse. So bleiben Sie flexibel und investieren gezielt in Ihre Kernprozesse.

Wir bei DevNest beraten Sie gerne, ob für Ihr Vorhaben eher Standardsoftware, eine maßgeschneiderte Lösung oder eine Kombination sinnvoll ist – unverbindlich und praxisnah aus Hamburg.

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