Die richtige Infrastruktur entscheidet darüber, ob Ihre Web-App oder Ihr Backend stabil läuft, skaliert und wirtschaftlich betrieben werden kann. Von einfachem Static-Hosting über Managed-Plattformen wie Vercel bis zu Docker und AWS – die Wahl hängt von Ihrem Projekt, Ihrem Team und Ihrem Budget ab. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über Cloud- und Infrastruktur-Optionen für die Software-Entwicklung: wann was sinnvoll ist und worauf Sie achten sollten.
Static Hosting und Managed Frontend: Vercel, Netlify
Für statische Websites, Next.js-, React- oder Vue-Apps sind Managed-Plattformen wie Vercel und Netlify ideal. Sie bieten Git-basiertes Deployment, automatische Builds, CDN, HTTPS und oft eine kostenlose Stufe für kleine Projekte. Kein Server-Management nötig – Sie pushen Code, die Plattform baut und deployt. Für viele Kunden in Hamburg und darüber hinaus reicht das für Marketing-Sites, Landing Pages und einfache Web-Apps völlig aus. Skalierung und Performance sind eingebaut.
Vercel ist besonders stark mit Next.js integriert (Serverless Functions, Edge); Netlify bietet ähnliche Features und eine große Plugin-Community. Beide eignen sich für schnelle Projekte und Teams, die sich auf Produkt statt Infrastruktur konzentrieren wollen.
Docker: Containerisierung für Reproduzierbarkeit
Docker packt Ihre Anwendung in Container – inklusive Laufzeit und Abhängigkeiten. Das gleiche Image läuft lokal, in der CI/CD und in der Cloud identisch. Kein „läuft bei mir“ mehr: Entwicklung und Produktion nutzen dieselbe Basis. Docker ist die Grundlage für viele moderne Deployment-Pipelines und für Kubernetes. Auch wenn Sie nicht sofort in die Cloud gehen: Docker vereinfacht lokale Entwicklung (alle Services per docker-compose) und bereitet den Weg für spätere Skalierung.
Typischer Einsatz: Backend-APIs, Datenbanken, Worker. Frontend kann weiterhin als statischer Build (z. B. aus Next.js) in einen einfachen Nginx-Container oder direkt zu Vercel/Netlify. Für Teams, die volle Kontrolle und Portabilität wollen, ist Docker die Basis einer sauberen Infrastruktur.
AWS, GCP, Azure: Cloud-Infrastruktur für Skalierung
Amazon Web Services (AWS), Google Cloud (GCP) und Microsoft Azure bieten die volle Palette: Rechenleistung (VMs, Serverless), Datenbanken (managed SQL, NoSQL), Speicher, Load Balancer, CDN, Monitoring. Für komplexe Backends, Microservices, große Datenmengen oder strikte Compliance-Anforderungen sind die großen Cloud-Anbieter die richtige Wahl. Sie zahlen für das, was Sie nutzen – und können horizontal skalieren, wenn Last steigt.
Einstiegspunkte: Managed Datenbanken (z. B. RDS, Aurora), Container-Dienste (EKS, GKE, AKS), Serverless (Lambda, Cloud Functions). Mit Infrastructure as Code (Terraform, Pulumi) lässt sich die Umgebung versionieren und reproduzierbar aufsetzen. Für viele Projekte reicht zunächst ein kleiner Footprint (z. B. eine kleine VM oder ein Serverless-Backend) – die Cloud wächst mit.
Wann welche Infrastruktur?
Einfache Websites und Frontend-Apps: Vercel, Netlify oder vergleichbare Anbieter – schnell, günstig, wenig Aufwand. Backend-APIs mit moderatem Traffic: Docker auf einem Managed-Host (z. B. Railway, Render, Fly.io) oder kleine AWS/GCP-Setups. Hohe Last, viele Services, Compliance: AWS, GCP oder Azure mit klarer Architektur (Container, Managed DBs, CI/CD). Hybrid: Frontend auf Vercel/Netlify, Backend und DB in der Cloud – sehr häufig und sinnvoll für viele Kunden.
Wir bei DevNest setzen je nach Projekt Vercel, Docker und AWS/GCP ein und beraten Sie gerne, welche Infrastruktur zu Ihrem Vorhaben passt – unverbindlich und praxisnah aus Hamburg.
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